Inhaltsangabe: psychische Erkrankungen (Ängste, Depressionen, Zwänge, Borderline), Schlaganfall, Behinderung, trans* Feindlichkeit
Ich heisse Anny, bin Baujahr 1981, trans/nichtbinär und benutze keine Pronomen. Im Ruhrpott bin ich zu Hause. 2020 habe ich eine Personenstandänderung vorgenommen, meinen Namen Anny angenommen und mich als „divers“ eintragen lassen.
Durch mehrere Schlaganfälle, chronische Depressionen, Zwänge und einer Persönlichkeitsstörung des Borderlinetypus bin ich seit 2018 berentet und habe einen GdB von 50. Ausserdem habe ich mir die Diagnose mit dem Schlüssel F64.0 – Transsexualismus erarbeitet. Laut dem aktuellen ICD10 ist trans * Identität immernoch eine psychische Erkrankung. Es gibt schon ein ICD11, der an die heutige Zeit angepasst ist. In einigen Ländern wird dieser schon angewendet, in Kaltland dauerts noch ein klein wenig.
Ich befasse mich seit Jahren mit Ableismus, Gewalt in der Sprache, Privilegien, (Self)Care, Verschwörungsdenken und anderem.
Seit dem Wintersemester 2022 studiere ich B.A. Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Soziologie an der Fernuni in Hagen.
Ich war viele Jahre in der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung aktiv und bin anarchistisch, über die Anarchistische Föderation Rhein Ruhr und der Freien Arbeiter*innen Union organisiert, aber nicht Demokratiefeindlich eingestellt. Wer sich mit Politik auskennt, sollte heutzutage wissen, dass Anarchismus nicht gleich Chaos bedeutet.
Vereinsmitgliedschaften: ballspiel.vereint! (b.v!) Bund demokratischer Wissenschaftler*innen (BdWi), Borussia Dortmund (BVB), Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti), Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS), digitalcourage, Freie Arbeiter*innen Union Düsseldorf (FAUD), Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) und bald auch des FC St. Pauli! <3
Vorträge/Workshops, die ich geleitet oder gegeben habe: „TIN-Feindlichkeit(en)“, „Privilegien“, „Total Liberation – Eine Einführung“, „Wie schreibe ich (politisch) Gefangenen“, „Kritik innerhalb der Tierbewegung“, „Straight Edge und Beziehungsanarchie“
Zu meinen Aktivitäten innerhalb der Fanszene(en):
seit 2006 BVB-Fan, spätestens seit 2011 St. Pauli-Fan, 2008 – 2014 Dauerkarte Block 13, Südtribüne, ca 2008 – 2011 aktiv in der BVB Fan- und Förderabteilung, 2015 – 2017 kein Fussball, viel politisches Engagement, seit 2018 wieder Fussballfan
2021 Interview und zweitägige Arbeitsgruppe fürs Forschungsprojekt „Vielfalt im Stadion – Zugang, Schutz und Teilhabe“ der Kompetenzgruppe Fankulturen und Sportbezogene soziale Arbeit (KoFaS), 2022 Interview für das Fanprojekt Dortmund zum 25ten Jubiläum von „Kick Racism Out“, seit 2022 aktiv bei ballspiel.vereint!, 2022 Mitglied im Orgateam und zweimal am BVB-Aktionstag den Workshop „TIN-Feindlichkeit(en)“ geleitet/gegeben seit Anfang, 2023 Mitglied im Orgateam von Football 4 all Gender
Hier das Interview zum Jubiläum von „Kick Rasicm Out“: